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Gesetzliche Änderung

Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LMGV) tritt am 1. Mai 2017 in Kraft 

§ Zahnaufhellung und neues Gesetz in der Schweiz:

Alle Zahnaufhellungsprodukte über 0,1 % Wasserstoffperoxid dürfen nur noch vom Zahnarzt oder der Dentalhygienikerin in der Zahnarztpraxis angewendet bzw. an Kunden abgegeben werden. Der Verkauf und die Weitergabe von Zahnaufhellungsprodukten in der Apotheke, im Einzelhandel oder im Internet mit mehr als 0,1 % Wasserstoffperoxid sind ab dem 1.5.2017 / LMGV verboten.

Somit gibt es neu 3 Gruppen von professionellen Zahnaufhellungsmethoden in der Zahnarztpraxis:

 

Kosmetische Zahnaufhellung:

Zahnaufhellungsprodukte ab 0,1 bis 6 % Wasserstoffperoxid als Home Whitening mit Zahnschienen oder Whitening Pens, die nach der Erstanwendung in der Praxis vom Kunden zuhause angewendet werden dürfen. Die Produkte können jedem Kunden als kosmetische Leistung verkauft werden und sind nur in Zahnarztpraxen erhältlich. Für Produkte, die als aktiven Wirkstoff Wasserstoffperoxid enthalten gelten die gleichen Grenzen. (10 % und 16 % Carbamid Peroxide Produkte sind damit ebenfalls Kosmetika)

Die Produkte dürfen nur von Zahnärzten oder Dentalhygienikern an Bleachingkunden abgegeben werden. In jedem Anwendungszyklus muss die erste Anwendung stets einem Zahnarzt im Sinne der Richtlinie vorbehalten sein oder unter dessen direkter Aufsicht erfolgen, falls ein gleichwertiges Sicherheitsniveau gewährleistet ist. Danach muss das Mittel dem Verbraucher für den verbleibenden Anwendungszyklus bereitgestellt werden.

Nicht bei Personen unter 18 Jahren anwenden.

Kontakt mit den Augen vermeiden.

Aus der Reichweite von Kindern fernhalten

 

Soft Bleaching:

Zahnaufhellungsprodukte ab 0,1 bis 6 % Wasserstoffperoxid Whitening Pens, vorgefüllten Schienen oder Lacken, die nach der Erstanwendung in der Praxis vom Kunden zuhause angewendet werden dürfen. Die Produkte können jedem Kunden als kosmetische Leistung verkauft werden und sind ab 1.5.17 nur in Zahnarztpraxen erhältlich.

 

Medizinische Zahnaufhellung:

Zahnaufhellungsprodukte mit mehr als > 6 % Wasserstoffperoxid (HP) bei entsprechender medizinischer Indikationsstellung als In-Office Whitening mit oder ohne Bleachinglicht oder Zahnschienen, interne Zahnaufhellung bei devitalen Zähnen, Power oder Light Whitening- Produkte sind Medizinprodukte. Die Produkte und Verfahren mit über 0.1% dürfen nur noch in der Zahnarztpraxis vom Zahnarzt oder unter dessen direkter Aufsicht vom Praxispersonal angewendet werden.

 

Zahnaufhellungen gehören neu in die Hände des Zahnarztes

Der Gesetzgeber schaltet bei Zahnaufhellungs-Behandlungen die zahnärztliche Praxis, und damit den persönlichen Kontakt von Kunden und Behandler zwingend ein. Der Grund: Nur so ist gewährleistet, dass diese Behandlungen sachgerecht und fachlich durchgeführt werden. Die Beratung des Kunden bei der Wahl „seiner“ besten Aufhellungsmethode, passend zur Zahnverfärbung, aber auch dem jeweiligen Lebensstil; die fachgerechte Erläuterung der Anwendung und des Ablaufes, um das optimale Ergebnis zu erzielen; die regelmäßige Überwachung und Beratung des Kunden, damit auftretende Fragen und Problemen schnell geklärt werden; all das ist Aufgabe des Zahnarztes und seines Teams. Es ist wichtig, dass der Zahnarzt als kompetenter Fachmann und dessen Team den gesamten Prozess überwacht und sicherstellt, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.

Bei Fragen informiert Sie das Bleach&Smile Team umfassend über die neue Gesetzgebung.
Kontaktieren Sie uns per E-Mail info@bleachandsmile.ch